Tipps, wie Sie Ihren Welpen an Besucher und Spielkameraden und noch mehr gewöhnen
Von Paula Felps
Nur wenig macht so viel Spaß und ist so aufregend wie das Leben mit einem neuen Welpen. Während jeder Tag mit Spaß und Kennenlernen gefüllt ist, gibt es auch Zeiten, wenn Ihr vierbeiniger Freund einige Grundkenntnisse lernen muss – und dafür braucht er Ihre Hilfe.
Vom ersten Tag an ist es wichtig, daran zu denken, dass Ihr Welpe Sie für die Erfüllung aller Bedürfnisse braucht. Wenn Sie ihm Ihre Führung auf eine Art zeigen, die Gemeinsamkeit ermöglicht, hilft das Ihrem Welpen, seinen Weg zu finden – und bildet eine starke Vertrauensbindung zwischen Ihnen beiden.
Rebecca Jones, eine Tierverhaltensforscherin, sagt, dass es wichtig ist, dass Sie die Führung in Ihrer Beziehung übernehmen, um ihm etwas beibringen zu können. "Sie müssen sanft, aber bestimmt sein. Sie suchen nach einem Anführer."
Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihren besten Freund anleiten können:
Wenn Sie festlegen, dass Sie und Ihr Welpe ein Team sind, bei dem Sie der Anführer sind, steigert das sein Selbstbewusstsein und schafft die ideale Umgebung für die Entwicklung wünschenswerten Verhaltens. Jones sagt, dass man den Welpen mit verschiedenen Geräuschen in Kontakt bringen sollte, damit er sich an die Töne einer aktiven Welt gewöhnt. „Wenn Ihr Welpe durch etwas verängstigt wird, ist es Ihre natürliche Reaktion, ihn verhätscheln zu wollen“, sagt Jones. "Stattdessen sollten Sie ihn aber dazu bringen, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, damit er von dem, was ihm Angst macht, abgelenkt wird. Hunde leben im Hier und Jetzt, aber wenn sie traumatisiert werden und man ihnen gestattet, verängstigt oder traumatisiert zu bleiben, reagieren sie beim nächsten Mal in dieser Situation wieder genauso.“
Zeigen Sie ihm mit sanften, netten Worten, dass Sie für ihn da sind, und gehen Sie dann gemeinsam zu einer anderen Aktivität über, damit er merkt, dass er keine Angst zu haben braucht.
Meet und Greet
Das Allerwichtigste ist, dass Sie mit der Welpenschule früh anfangen und eine gute Hundeschule finden, die mit positivem Feedback arbeitet!
Es gibt noch andere Arten, seinen Welpen zu sozialisieren – angefangen vom Treffen mit Besuchern bis hin zum Erforschen neuer Orte und Begegnungen mit anderen Tieren. Wenn Besuch kommt, sagt Jones, sollte Ihr Welpe die Neuankömmlinge beschnüffeln, um sich mit ihnen bekannt zu machen. Wenn ein Welpe den Besuch nicht begrüßen will, ist das ein Zeichen für Angst oder Scheu, also geben Sie Ihrem besten Freund eine Belohnung, um ihn näher zu locken.
"Bitten Sie Ihre Gäste, stillzuhalten, damit sich der Welpe an sie gewöhnen kann“, sagt Jones. Sie empfiehlt, dem Welpen sanft zu erklären, dass er Gäste nicht anspringen darf, und ihn dann zu belohnen, wenn er folgt. "Das hält ihn davon ab, Gäste anzuspringen, wenn er älter ist“, fügt sie hinzu.
Das Kennenlernen anderer Tiere lässt sich einfach und schrittweise bewerkstelligen. Welpen sind dafür berühmt, voller Energie zu sein, was (anfangs) für Katzen und ältere Hunde schwierig sein kann. Zuhause können Sie Ihrem Welpen seinen eigenen Platz oder Raum geben, bis Ihre Katzen und anderen vierbeinigen Freunde sich an ihn gewöhnt haben. (Einem Welpen einen eigenen Raum zu geben ist auch toll, wenn Sie die Handwerker im Haus haben.)
Wenn es darum geht, neue Menschen kennenzulernen, heben Sie den Welpen hoch und drücken Sie ihn leicht an sich – das hilft ihm, sich sicher und wichtig zu fühlen.
Auf den Beinen
Ausflüge in den Park sind eine ausgezeichnete Art, Ihren Welpen in die große, weite Welt einzuführen, und Welpen lieben es, draußen zu sein. Kim Fowler, Besitzerin einer Hundepension und eines Hundesalons, rät, den Welpen durch eine Hundeschule und Ausflüge in den Park mit einer Vielfalt von Sehenswertem, Geräuschen und Gerüchen bekannt zu machen.
"Das ist eine tolle Art, Ihren Welpen mit Rollstühlen, Menschenmengen, neuen Geräuschen und Gerüchen bekannt zu machen“, sagt sie. "Eine frühe und ordentliche Sozialisierung ist der Schlüssel zu einem anpassungsfähigen Hund."
Aber alles sollte in einer gut kontrollierbaren Umgebung passieren, die Sie mit Ihrem besten Freund zusammen erleben. "Stellen Sie sicher, dass Ihr Welpe immer an der Leine ist, und vergewissern Sie sich, dass Kinder, die Ihren Welpen streicheln wollen, wissen, wie sie sich verhalten müssen, bevor Sie ihnen gestatten, mit ihm Kontakt aufzunehmen“, sagt Fowler.
Sie sagt, dass eine sorgfältige Auswahl von Spielkameraden für Ihren Welpen ihm beibringt, wie man mit anderen Hunden umgeht. Ihr Welpe wird sich freuen, neue Freunde kennenzulernen. Seine Sozialisierung zu bestärken ist eine großartige Art, eine Bindung zu schaffen.
"Stellen Sie sicher, dass der Spielkamerad Ihres Welpen ihm in Größe und Aktivitätslevel ähnelt“, sagt sie. "Und geben Sie immer gut Acht, falls das Spiel ein bisschen zu rau wird!"
Essenszeit!
Von der ganzen Sozialisierung bekommt man Appetit, und Welpen lieben ihr Futter! Denken Sie daran, dass auch die richtige Ernährung das Verhalten, die Gesundheit und das Aussehen Ihres Tieres beeinflusst. Suchen Sie ein Premium-Welpenfutter mit leicht verdaulichem Protein und hochwertigen Zutaten, wie zum Beispiel Beneful Gesunde Anfänge für Welpen von Purina.
Bis er etwa 12 Wochen alt ist, muss Ihr Welpe vier Mal am Tag fressen. Danach kann die Fütterung auf zwei bis drei Mal pro Tag reduziert werden, je nach Größe der Rasse. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach einem Futterplan und achten Sie darauf, dass immer genug frisches Wasser zur Verfügung steht. Welpen trinken häufig, besonders nach einem langen Tag voller Spiele!
In Bezug auf das Füttern ist Routine das Wichtigste. Lassen Sie Ihren Welpen etwa zehn Minuten lang an sein Futter und nehmen Sie die Schüssel dann weg. So kann sich sein Bauch ausruhen und der Welpe freut sich umso mehr auf die nächste Fütterung. (Hunde, die „freien Zugang“ zu ihrem Futter haben, überfressen sich häufig, was eventuell zu Fettleibigkeit führen kann.)
Und zum Schluss, wenn Ihr Welpe gefressen hat, will er vielleicht wieder spielen – aber lassen Sie ihm Zeit zum Ausruhen, damit er sein Futter verdauen kann! Jetzt wäre eine gute Zeit für ein Nickerchen!