Sicher ung gemütlich

Tipps, wie Sie Ihr Zuhause welpensicher machen
Von Mark Stuertz

Was könnte liebevoller oder bezaubernder sein als ein Welpe? Das kleine klopfende Herz, der winzige wedelnde Schwanz, die heraushängende Zunge – wenn man erst mal einen verspielten, fröhlichen Welpen hat, kann man sich kaum noch ein Leben ohne vorstellen!

Die ersten Wochen im Leben eines Welpen sind entscheidend für seine Sozialisierung und langfristig für seine Gesundheit. Obwohl Sie so viel Zeit wie möglich mit Ihrem Welpen verbringen, gibt es auch Zeiten, wenn Sie nicht bei ihm sind, weil Sie arbeiten müssen oder gesellschaftliche Verpflichtungen haben, die nur für Menschen sind! Für diese Fälle müssen Sie Vorkehrungen treffen, um sicherzustellen, dass Ihr bester Freund sich so wohl wie möglich fühlt, bis Sie wieder nach Hause kommen und ihm Liebe und Sicherheit geben können.

"Denken Sie an ein Baby“, sagt Jean-Paul Bonnelly, ein "Botschafter" für Hundeverhalten an einem großen Hundeschulungszentrum mit Beratungsstelle in den USA. "Sie müssen Ihr Zuhause babysicher machen."

Im Folgenden einige Tipps, wie Sie aus Ihrem Zuhause einen Haustierhimmel machen.

Drinnen

Verschließen Sie Schränke, in denen sich Reinigungsmittel und andere Haushaltschemikalien befinden, mit Schnappriegeln und Schlössern. Entfernen Sie Ameisenfallen und Nagerköder, die in Ecken versteckt oder draußen aufgestellt sein könnten. Sichern Sie Steckdosen ab. Bedenken Sie, dass Lampen- und Computerkabel durchgekaut oder herausgezogen werden können.

Was Süßigkeiten angeht, sollten Sie Schokolade nur für sich behalten. Auch wenn Sie sie mit Ihrem Welpen teilen wollen, sollten Sie das lieber nicht tun. Schokolade enthält Chemikalien, die für Hunde schädlich sein können. Je dunkler die Schokolade, desto größer das Risiko. Geben Sie Ihrem Welpen stattdessen lieber seinen eigenen, gesunden Snack.

Sie und Ihr Welpe wollen beide gern unterhalten werden! Solange Sie außer Haus sind, sollten Sie, wenn Sie gern das Radio oder den Fernseher anlassen, darauf achten, dass die Lautstärke für ihn angenehm ist, was bedeutet, dass es im Flüsterton sein sollte. Außerdem sind Sendungen, in denen gekreischt oder gejault wird, wie Seifenopern oder den Nachrichten, ungeeignet, weil sie unangenehme Geräusche machen könnten. Lassen Sie den Welpen lieber die Geräusche aus der Umgebung hören: Die Glocke des Aufzugs in der Eingangshalle, das Brummen eines Lieferwagens, das Dröhnen eines Flugzeuges, das Klingeln des Telefons. Das sind Geräusche, mit denen der Welpe vertraut werden muss, damit er sich in seinem neuen Heim bei Ihnen so richtig zu Hause fühlt!

(Und noch ein Tipp: Vergewissern Sie sich, dass die Batterien Ihrer Rauchmelder neu sind. Diese unangenehmen hohen Pieptöne, die unbarmherzig ertönen, wenn die Batterie fast leer ist, können in den Ohren Ihres Welpen äußerst unangenehm sein.)

Zeit im Pool

Wer das Glück hat, einen Pool zu besitzen, wird merken, dass es ein weiterer fantastischer Ort ist, um eine Bindung aufzubauen – der allerdings gesichert werden muss. Bringen Sie einen beweglichen Drahtzaun oder ein Oberflächensicherheitsnetz an. Verwenden Sie Pool-Alarmsysteme, die Wellen oder Unterwasserbewegungen erkennen, falls Ihr Welpe neugierig wird und hineinfällt. Die Zeit im Pool ist Zeit zum Spielen, also sichern Sie für Ihren besten Freund alles ab!

Wenn Ihr Welpe 5 oder 6 Monate alt ist, lassen Sie ihn den Pool erkunden. Lassen Sie ihn hineinspringen und apportieren. Aber helfen Sie ihm auf jeden Fall und seien bei allen Schritten anwesend.

"Das Wichtigste ist, dass Sie Ihrem Hund beibringen, wie er aus dem Pool herauskommt“, betont Bonnelly. "Ein Hund weiß nicht, dass es im Pool eine Treppe gibt."

Aber er wird diese Schritte lernen. Und wenn er das geschafft hat, hat Ihr bezaubernder bester Freund ein neues Lieblingsspiel.

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